Fast genau ein Jahr ist es her, dass wir die letzte Großbaustelle am Haus in Angriff genommen hatten. Nach nervenden Wochen voller Lärm, Dreck und Schlepperei schlossen wir die Baustelle im Herbst ab. Nun geht es seit einer Woche munter weiter. Bagger machen das, was Bagger so machen: Lärm und Dreck. Grund genug, um sich für ein paar Tage vom Acker zu machen. Sollen die sich mal ohne uns austoben.
Nach unserem Moselwochenende in Senheim, sollte die Tour nach Saarburg und anschließend nach Vianden weitergehen. Ist sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Die Wetteraussichten der nächsten Tage für diese Region waren schlecht. Also umplanen. Der Blick auf verschiedene Wetterapps offenbarte: Richtung belgische Küste war es ok. Dort werden wir nur am Reisetag Regen haben. Brügge wurde als lohnenswertes Ziel ausgemacht.
Nee wat war das anstrengend, die Sache mit Sevilla. Zum Glück hat meine Frau jetzt Urlaub. Da können wir uns von den Anstrengungen mal so richtig erholen. Klagen auf hohem Niveau – ich weiß. War ja auch nicht nicht ernst gemeint. Sevilla war ein Genuss. Punkt.
Sevilla quietscht. Überall.In der Altstadt, auf den Straßen, bei jedem Schritt. Sechs Tage Sevilla. Wir haben die Stadt so erlebt, wie sie wirklich ist: laut, voll, lebendig – und manchmal ziemlich speziell.
Das zu erwartende schöne Wetter trieb uns raus in die Ferne. Bad Sassendorf um genau zu sein. Ungefähr eineinhalb Stunden mit dem Wohnmobil von uns entfernt. Ein ideales Ziel für einen Wochenendtrip und eine Auszeit mit dem Wohnmobil.
Strubbelig wie ich manchmal so bin, hab ich mich heute morgen auf’s Rad gesetzt und bin zum Training geradelt. An der Muckibude angekommen, musste ich feststellen, dass ich meine Fahrradschlüssel vergessen hatte. Da ich ja weiß, wo ich wohne, war unverschlossenes abstellen keine Option.
War ja mal wieder eine Punktlandung an diesem Wochenende. Eigentlich hatten wir nur den Samstag verplant. Aber Sonnenschein am Sonntagmorgen lässt sich schlecht ignorieren.
Näää wat schööön … wat hatten wir Wetterchen am Wochenende. Eigentlich hatten wir uns ja den Samstag als Saunatag ausgeguckt. Natürlich ohne Hut … weißte Bescheid, ne?
Lass uns nach Sneek fahren, hat sie gesagt. Kleine Auszeit in Sneek. In Sneek haben wir am Wochenende die meiste Sonne, hat sie gesagt. Also sind wir nach Sneek– ich bin ja nur der Fahrer. Ich sach da nix zu.
Na, das war ja nix. Dienstag Nachmittag hatte es mich dahingerafft. Irgendwie hatte sich das schon am späten Vormittag angekündigt. Abends haben wir dann beschlossen, die Romreise zu stornieren. Mir ging es echt nicht gut. Zum Glück ging das alles problemlos. Alles storniert, die gesamte Kohle wird wieder überwiesen.





































