Streetfotografie macht man in Schwarzweiß! Nein, macht man nicht. Nicht immer, finde ich. Gerade in Sevilla, bei diesem besonderen Licht und den vielen Farben in den Gassen funktioniert es auch in Farbe ganz gut. In manchen Situationen passt Farbe dann einfach besser.
Normalerweise stelle ich meine Kamera direkt auf schwarzweiß um, bevor ich losziehe. Ich kann dann sofort sehen, ob das Bild so für mich funktioniert oder nicht. Das macht die Sache zu Hause am PC wesentlich einfacher, denn ich muss die Fotos nicht extra in schwarzweiß umwandeln.
Da ich in Sevilla aber nur mein IPhone dabei hatte, ging das nicht. Keine Ahnung ob man das am IPhone überhaupt so voreinstellen kann.
Bei der Streetfotografie hast du sowieso keine Zeit, um großartig irgendwas vorher einzustellen. Das muss fix gehen. Und die Erinnerungsfotos wollte ich ja auch logischerweise in Farbe haben.
Aber ein bisken was ist ja dabei rumgekommen, finde ich.
Biddeschön ….

Asiatinnen. Die dankbarsten Motive. Oftmals in ganz feiner Tapete gewandet.

So schön kann Schulsport in Sevilla sein.

Farbe ist Trumpf. Nur was das Muster angeht, da besteht Redebedarf. Das passt nicht so richtig zum Mosaik.

Eine Szene die sich überall wiederholt. Die Leute glotzen auf ihr Handy. Immer und überall und bekommen nichts mit.

Dieses Foto hatte meine Frau an unserem ersten Abend in Sevilla gemacht. Keine Ahnung wo ich da wieder hingeschaut hab. Sie hat die Szene jedenfalls sofort gut erkannt.



