Neun Jahre. Klingt nach ner langen Beziehung. War es auch. Die letzten zwei Jahre fristete mein Moped allerdings ein Dasein hauptsächlich als Garagenmöbel. Und bevor sie sich dann endgültig die Reifen eckig steht, hab ich mich doch schweren Herzens dazu entschlossen sie zu verkaufen. Sie hat nun ihr neues Zuhause in der Nähe von Rüdesheim gefunden. Neun Jahre. War gut. Ist gut.
Neulich las ich, dass das Leben ohne den Tod nicht zu haben sei. Dieser Spruch ist für unsere aktuelle Situation sehr passend. Denn im Moment wird um uns herum recht viel gestorben. Mit direktem oder indirektem Bezug.
Weihnachten vorbei, Sylvester vorbei, Schneechaos vorbei. Mein Alltag wird wieder normaler und ich versöhnlicher. Zeit, um wieder mit Unternehmungen zu starten – geplant oder ungeplant.
Wir stellen fest: Mann trägt wieder Hut, gelegentlich auch Frau. Aber überwiegend Mann. Das fiel uns in letzter Zeit immer wieder bei unseren regelmäßigen Saunabesuchen auf. Grund genug, sich damit mal gedanklich auseinanderzusetzen, auch wenn das Ganze mal wieder ein wenig aus dem Ruder lief.
Es gibt schöne Dinge aus dieser Stadt zu berichten. Im Foyer des Velberter Forums steht wieder der Wunschbaum. Ein mit goldenen Sternen geschmückter Tannenbaum, der mehr ist als nur Dekoration. Jeder dieser Sterne trägt den Weihnachtswunsch eines Kindes, dessen Familie sich das Geschenk nicht leisten kann.
Der Senf ist aus. Ich bevorzuge da ja eine ganz bestimmte Marke. Manch einer mag jetzt denken – wie jetzt? Eine bestimmte Marke? Senf ist Senf. Also der normale Senf, ohne irgendwelche zugesetzten Aromen. Stimmt vielleicht. Aber irgendwie hab ich mich auf diesen einen Senf eingeschossen. Erst gab‘s den nur in so einem Plastiktöpfchen, dann in Gläsern. Gut so. Plastik will man ja nicht mehr.
Ich war auf der SPIEL Essen 2025. Eigentlich bin ich ja nicht so der Zocker. Doko, Skyjoe, Monopoly oder Mensch-ärgere-dich-nicht, das ist so mein Level. Trotzdem wollte ich mir das mal anschauen und war doch ziemlich geflasht.
Horror Vacui – die Angst vor Leere. Der Begriff stammt aus der Psychologie und beschreibt das Unbehagen, das manche Menschen verspüren, wenn sie mit leeren Räumen oder Flächen konfrontiert werden. Dieses Phänomen zeigt sich nicht nur im Verhalten, sondern auch in der Kunst.In der Art Brut, der rohen, ungefilterten Kunst von Außenseitern, wird Horror Vacui zum Gestaltungsprinzip: Jeder Zentimeter wird gefüllt, nichts bleibt leer.
Ein Uhr. Ich werde wach. Irgendetwas hat mich geweckt. Was ist das? Konzentriere mich, höre genau hin.
So richtig erfrischend waren die Wetteraussichten ja nirgendwo. Und je mehr man nach ´nem passenden Ort sucht, desto schwieriger wird es manchmal, sich zu entscheiden. Unsere Wahl fiel schlussendlich wieder mal aufs Jammertal im Naturpark Hohe Mark . Warum? Weil’s einfach passt: Wellness, Ruhe, gutes Essen und ein Campingplatz direkt dabei. Für uns als Ruheständler und meine Frau, die ja noch ein klitzekleines bisken arbeiten muss, ist das eine perfekte Kombi – und ehrlich gesagt: Wellnes-Camping im Jammertal geht irgendwie immer.




































