Der Senf ist aus. Ich bevorzuge da ja eine ganz bestimmte Marke. Manch einer mag jetzt denken – wie jetzt? Eine bestimmte Marke? Senf ist Senf. Also der normale Senf, ohne irgendwelche zugesetzten Aromen. Stimmt vielleicht. Aber irgendwie hab ich mich auf diesen einen Senf eingeschossen. Erst gab‘s den nur in so einem Plastiktöpfchen, dann in Gläsern. Gut so. Plastik will man ja nicht mehr.
Ich war auf der SPIEL Essen 2025. Eigentlich bin ich ja nicht so der Zocker. Doko, Skyjoe, Monopoly oder Mensch-ärgere-dich-nicht, das ist so mein Level. Trotzdem wollte ich mir das mal anschauen und war doch ziemlich geflasht.
Horror Vacui – die Angst vor Leere. Der Begriff stammt aus der Psychologie und beschreibt das Unbehagen, das manche Menschen verspüren, wenn sie mit leeren Räumen oder Flächen konfrontiert werden. Dieses Phänomen zeigt sich nicht nur im Verhalten, sondern auch in der Kunst.In der Art Brut, der rohen, ungefilterten Kunst von Außenseitern, wird Horror Vacui zum Gestaltungsprinzip: Jeder Zentimeter wird gefüllt, nichts bleibt leer.
Ein Uhr. Ich werde wach. Irgendetwas hat mich geweckt. Was ist das? Konzentriere mich, höre genau hin.
So richtig erfrischend waren die Wetteraussichten ja nirgendwo. Und je mehr man nach ´nem passenden Ort sucht, desto schwieriger wird es manchmal, sich zu entscheiden. Unsere Wahl fiel schlussendlich wieder mal aufs Jammertal im Naturpark Hohe Mark . Warum? Weil’s einfach passt: Wellness, Ruhe, gutes Essen und ein Campingplatz direkt dabei. Wellness und Wohnmobil geht bei uns sowieso immer. Zum Beispiel in Bad Salzuflen oder Bad Sassendorf. Für mich als Ruheständler und meine Frau, die ja noch ein klitzekleines bisken arbeiten muss, ist das eine perfekte Kombi. Die nächste Tour konnte also starten.
Die Stadt meiner Wohnhaft feierte am Wochenende. Ganze vier Tage lang. Und ich war dabei. Allerdings nur an einem Tag. Wir wollen ja nicht übertreiben. Keine Feier-Exzesse bitte. Was für andere ein Highlight ist, ist für mich eine Herausforderung. Mir reicht das.
Ich war ja am Dienstag beim Arzt, um ein Foto von meinem Fuß machen zu lassen. Nicht das ich das nicht selber könnte aber für diese spezielle Art der Fotografie fehlt mir schlichtweg die Ausrüstung.
Heute morgen Arztbesuch. Der Fuß musste mal genauer fotografiert werden. Anschließend frühstücken. In der Fußgängerzone. Im Café am Brunnen. Da, wo sich auch die anderen Rentner auf ein Käffchen treffen. Ruhestand? Kann ich.
Heutzutage darfst du ja nichts mehr sagen.Früher gab’s das alles nicht.Heutzutage – das nörglerische „Jetzt“ alter weißer Männer,von denen es inzwischen doch ganz schön viele gibt.
Ich dachte immer, diese Kommunikationsartefakte wären längst abgebaut. Tatsächlich habe ich eins im Tristesse-Zentrum der Stadt meiner Wohnhaft gefunden. Dass so ein Teil hier vor sich hin gammelt, fällt kaum auf. Aber in einem feinen Kurort zum Beispiel?

































