Straßenfotografie ist seit jeher Teil meiner fotografierenden Lebensabschnitte. Von meinem ersten Gehalt kaufte ich mir Anfang der 80er eine Nikon EM und fing recht schnell damit an, meine Fotos selber zu entwickeln. Natürlich sehr zur Freude meiner Eltern, die in dieser Zeit das Badezimmer nicht nutzen konnten. Auch meine Maßnahmen zur Verdunkelung des Badezimmers kamen seeehr gut an. Hilft ja nix. Um Fotos zu entwickeln braucht man absolute Dunkelheit.
Natürlich beschränkte sich das Entwickeln auf Schwarzweißfilme. Dias ein absolutes „No Go“. Was habe ich die Diaabende im Kreise der Familie gehasst. Schon damals bin ich durch die Gelsenkirchener Fußgängerzone gelaufen und habe Menschen fotografiert. Dass es so etwas wie Streetfotografie damals schon seit Jahrzehnten gab, war mir völlig unbekannt.
Muss ein Mensch auf das Bild?
Aber muss in einem Streetfoto überhaupt der Mensch zwingend im Fokus der Aufnahme stehen, damit man von Straßenfotografie sprechen kann, oder gehört noch mehr dazu?
ber muss in einem Streetfoto überhaupt der Mensch zwingend im Fokus der Aufnahme stehen, damit man von Straßenfotografie sprechen kann, oder gehört noch mehr dazu?
Faszination Spiegelungen in der Stadt
Gerade Spiegelungen finde ich besonders faszinierend. Die Verfremdung des Motivs je nach Lichteinfall oder Standort und die Möglichkeiten der kreativen Nachbearbeitung.
Ob das jetzt noch Straßenfotografie ist oder schon was anderes – interessiert mich ehrlich gesagt wenig. Wie du das siehst, überlasse ich dir. Ich schau derweil weiter in Schaufenster.
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