Das Museum Folkwang in Essen lohnt sich gleich doppelt: Die Dauerausstellung ist kostenlos, und das Gebäude selbst ist fotografisch ein dankbares Motiv. Wer Kunst und Architektur verbinden möchte, ist hier gut aufgehoben.
Kunst und beeindruckende Architektur in einem Haus
Das Museum Folkwang besuchen wir immer wieder gerne. Neben der Dauerausstellung finden dort das ganze Jahr über auch Sonderausstellungen statt.
Was uns besonders anzieht, ist nicht nur die Kunst – auch die Architektur des Hauses spricht uns sehr an. Der Erweiterungsbau von David Chipperfield aus dem Jahr 2010 gibt fotografisch einiges her.
Ein Gebäude aus Beton, Glas und Licht
Von außen fügt sich der Bau ganz gut in die umliegende Bebauung ein. Beton und Glas sind die Elemente, die das Erscheinungsbild dominieren. Fotos von außen habe ich keine gemacht. Das Wetter passte schlichtweg nicht.
Innen: weiße Wände, lange Flure mit klaren Sichtachsen, hohe Räume und Licht, das von oben durch große Fensterflächen fällt.
Für mich war das Gebäude zudem auch fotografisch ein dankbares Motiv. Ich habe extra Menschen mit ins Bild genommen, um die Dimensionen der Räume spürbar zu machen.
Wer die Kombination aus Ausstellung und Architektur schätzt, ist hier gut aufgehoben. Der kostenfreie Eintritt zur Dauerausstellung macht den Besuch noch leichter.
Was bedeutet überhaupt der Begriff „Folkwang“?
Der Name Folkwang kommt aus der nordischen Mythologie und bedeutet so viel wie ‘Volksfeld’. Folkwang war der Palast der Göttin Freya in Asgard – der Ort, an dem die gefallenen Helden nach dem Tod aufgenommen wurden. Karl Ernst Osthaus hat diesen Begriff Anfang des 20. Jahrhunderts für seine Kultureinrichtungen übernommen. Seine Idee dahinter: Kunst und Leben gehören zusammen. Ziemlich cooler Name für ein Museum.
Ja, Fotografieren ist grundsätzlich erlaubt – allerdings ohne Blitz und Stativ. In der Sonderausstellung grundsätzlich nicht.
Das Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, freitags bis 20 Uhr. Montags ist Ruhetag. Der Eintritt kostet 9 Euro (ermäßigt 5 Euro), freitags ab 14 Uhr gibt es freien Eintritt. Aktuelle Preise und Sonderregelungen findet man auf folkwang-museum.de. Da sich das aber auch mal ändern kann, ist es besser du informierst die vorher auf deren Webseite
Auf jeden Fall. Allein die Architektur ist sehenswert. Die Räume sind großzügig, die Atmosphäre ruhig. Man kann einfach durchlaufen, schauen, was einen anspricht.
Direkt am Museum gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz. Alternativ kann man mit der U-Bahn (U11, Haltestelle Bismarckplatz) anreisen – von dort sind es etwa 10 Minuten zu Fuß durch den Museumspark
Das kommt drauf an. Für die Dauerausstellung und den Neubau sollte man mindestens 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Mit Sonderausstellungen und Kaffeepause kann man auch locker einen halben Tag dort verbringen.
Der Museumsshop ist ein Besuch wert. Dort gibt es jede Menge Lesestoff. Danach lohnt sich ein Besuch im Museumskaffee.
Dann einfach über die Straße und ab zur Rüttenscheider Straße. Dort gibt es jede Menge Kneipen, Restaurants und Geschäfte.












