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Weiter Sandstrand bei De Haan an der belgischen Nordseeküste mit Hund, Wolken und zurückgezogenem Meer.
Rückblick

Monatsrückblick Mai 2026: Wonnemonat am Arsch!

Wonnemonat Mai? Wonnemonat am Arsch, wie ich finde. Wettertechnisch wenigstens. Und für meine Frau war das mal so gar nix mit dem Wonnemonat.

Hast du Bett und Klo dabei, hast du auch einen Plan B

Anfangs ging’s ja noch mit dem Wetter. Das erste Maiwochenende konnte sich wirklich sehen lassen. Wir haben das gemacht, was vermutlich die halbe Republik gemacht hat. Wegfahren. Da es gerne ein wenig mehr sein durfte, hatte meine Frau gleich noch zwei Wochen Urlaub drangehängt. Guter Plan eigentlich. Eigentlich. Denn was wettertechnisch gut anfing, verschlechterte sich ab der nächsten Woche rasant.

Von der Mosel sollte es eigentlich weiter gehen nach Saarburg, Vianden und dann ab in die Niederlande, Nordseeluft schnuppern. So der Plan. Allerdings waren die Wettervorhersagen im Umkreis von 200 km grottenschlecht. Also Plan B entwickeln. Richtung belgische Küste sollte es wettertechnisch ganz gut passen. Also Brügge als neues Ziel ins Navi eingegeben und los ging das auch schon. Das ist einer der Vorteile, wenn man Klo und Bett immer dabei hat. Plan B hat dann, zumindest für die erste Woche, auch ganz famos funktioniert.

Allerdings verabschiedeten wir uns von den Plänen, die letzte Woche in die Niederlande zu fahren. Da ging wettertechnisch nix. Also ab nach Hause. Im Regen kann ich auch zu Hause rumhocken. Und da dann die Heizung angemacht. Die Bude war so kalt, dass sie erstmal ordentlich aufgeheizt werden musste.

Ein freudiges Ereignis: es gibt Kameranachwuchs

Immerhin. Zu Hause gibt’s wenigstens was zu tun. Sport, Fotografieren, Ausstellungen besuchen. Die Ausstellung von Jean Molitor auf Zollverein hat meiner Frau den endgültigen Schubser in die richtige Richtung gegeben, sich doch mal einen „richtigen“ Fotoapparat zu kaufen. Bislang war sie immer mit dem Handy gut unterwegs gewesen, aber nun darf es gerne ein wenig mehr sein. Sie entschied sich dann auch für Fujifilm, was insofern klug ist, kann sie doch meine Objektive mitbenutzen. So können wir in Zukunft gemeinsam losdackeln und die Welt beknipsen. Sehr fein.

Unser persönliches Pfingstdrama

Die Freude an der neuen Kamera währte allerdings erstmal recht kurz. Denn am Donnerstag vor Pfingsten gönnte sie sich eine exquisite Wurzelspitzenresektion mit allem Furz und Feuerstein. Sie war wirklich nicht zu beneiden. Und wie das dann so ist, wenn man den Kiefer aufgesäbelt bekommt: keine Sonne. Nix. Überhaupt nix. Auch kein bissken. Und wie war das Wetter zu Pfingsten? Na klar. Volles Programm Sonnenschein.

Wobei das für mich viel zu viel war. Ich hatte mich Samstagmorgen mal nach Düsseldorf zum Japantag gewagt. Wohl wissend, dass es brechend voll und brüllend heiß werden wird. Aber ich wollte gerne ein paar Fotos machen und bin extra früh hingefahren. Bin dann auch extra früh wieder nach Hause. Ging überhaupt nicht. Schon um 12 Uhr waren Altstadt und Rheinufer total überfüllt und die Sonne brannte wie die Hölle. Also wieder auf die Vespa geschwungen und nach Hause geknattert.

Ausblick: Schon wieder Plan B

Die letzten Maitage meinte es die Sonne dann doch ganz gut mit uns. Für das kommende lange Wochenende haben wir uns für einen kurzen Trip in die Niederlande entschieden. Haben auf einem ehemaligen Bauernhof in Kessel einen kleinen ruhigen Stellplatz an einem Teich gefunden. Aber soll ordentlich regnen am Wochenende. Egal. Wir werden morgen trotzdem fahren. Statt Radtouren gibt es dann exzessives Teichbekucken, lesen, schreiben und was weiß ich noch alles. Plan B können wir ja.

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Martin Pesch

Martin Pesch - Blogger, Fotograf und Autor. Ruheständler mit Reiselust und Hang zu kreativen Eskapaden. Mit Beginn des Ruhestands habe ich nun Zeit und Lust mein Leben in Worte zu fassen. Früher war mehr Dia-Abend, heute mehr Blog.

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