Der Senf ist aus. Ich bevorzuge da ja eine ganz bestimmte Marke. Manch einer mag jetzt denken – wie jetzt? Eine bestimmte Marke? Senf ist Senf. Also der normale Senf, ohne irgendwelche zugesetzten Aromen. Stimmt vielleicht. Aber irgendwie hab ich mich auf diesen einen Senf eingeschossen. Erst gab‘s den nur in so einem Plastiktöpfchen, dann in Gläsern. Gut so. Plastik will man ja nicht mehr.
Ich kann jetzt eigentlich überhaupt nicht sagen, wie sich das so anfühlt, nach dem ersten Monat im Ruhestand. Im Moment glaube ich, es fühlt sich eher so an wie im Urlaub. Ohne, dass man denkt: „Och nur noch ne Woche, dann ist er schon wieder vorbei.“ Etwas sonderbar in jedem Fall. Mein Monatsrückblick für den April.
Es ist vollbracht. Schicht im Schacht, wie man im Ruhrpott sagt. Mein letzter Arbeitstag liegt hinter mir und heute ist der erste Tag im Ruhestand. Zeit, um sich mal ein paar Gedanken zum Start in den Ruhestand zu machen.
Erwähnte ich es schon? Ich werde älter – und bald beginnt der dritte Lebensabschnitt, der sogenannte Ruhestand. Die Garantie dafür, dass ich mich einfach treiben lasse, gibt es nicht. Ich bin kein Typ für Stillstand. Stattdessen setze ich auf Upcyclingschübe für den Unruhestand: Phasen, in denen Körper und Geist neue Energie tanken.














